Eigenblutspende vor OP



- Erfahrungsberichte und Dokumentation - Deutsches Arthrose Forum -



  85. Eintrag von am 21.04.2004  
  Eigenblutspende vor OP  
  0
habe in 6 Wochen einen OP-Termin in . Wohne ca. 100 KM von dort entfernt und möchte aus diesem Grund eine Eigenblutspende in meiner Region machen. Wer kennt auch die Problematik die sich dann stellt. Abrechnungstechnisch stellt sich die KK etwas dumm dar. Keiner weiss so recht wie und wo man das angeht oder wie es dann abgerechneet wird.
Wer kennt dass auch und kann mir seine Erfahrung mitteilen.
Würde mich auch mal interessieren ob ihr auch eine Eigenblutspende gemacht habt und ob man sich nach der 2 oder 3 Spende schlapp oder unwohl fühlt.
schon mal, für eure Antworten.

A.
 
  9. Antwort von am 03.06.2004  
 

von den 3 Konserven habe ich 2 bei meiner McMinn OP gebraucht. Also, ich bin froh, dass ich gespendet habe und werde es in November für die 2te OP auch wieder tun.

,
Jill
 
  8. Antwort von am 23.04.2004  
 
vielen Dank für die reichlichen Ratschläge die ihr mir habt zukommen lassen. Habe schon oft Blut gespendet, aber natürlich keine 3-4 mal in vier Wochen. Deshalb konnte ich mir schon vorstellen, dass man nach der 2 oder 3 Spende sich etwas schlapper fühlt. , eure Berichte bestärken mich in der Entscheidung die Spende auf Freitags zu legen (Wochenende zum Ausruhen). Leider sehe ich mein selbst gestaltenes Muskelaufbachtraining schon gefährdet, dabei brauche ich doch z.Z. meine Mukibude, Radfahren ect. so für mein Seelisches Gleichgewicht. Irgendwie muss man sich doch ablenken.
Auch die Tips für die Einnahme der Eisentabletten werde ich auf jeden Fall befolgen. Ich wusste allerdings nicht, dass Eisentabletten keine Kassenleistung mehr ist.
Die Eigenblutspende werde ich auf jeden Fall durchführen, da ich weiss, auch im med.Bereich werden Fehler gemacht.
Auch mein Hausarzt hat mich heute nochmal darin bestätigt.
Es passiert wohl auch oft genug, dass das Blut welches abgesaugt und gereinigt wurde nicht ausreichte und der Patient trozdem noch eine Fremdspende erhalten musste.
Werde weiter berichten.

A.

 
  7. Antwort von am 23.04.2004  
  A.,

ich habe letztes Jahr im Februar meine HTEP bekommen. Ich habe auch zwei mal Eigenblut gespendet. Man sagte mir zwar vor der OP, dass es gar nicht mehr so üblich sei, Eigenblut zu spenden, da das Blut während der OP wieder aufbereitet wird und man sein eigenes Blut wiederbekommt, doch aufgrund meines jungen Alters (28 Jahre zum Zeitpunkt der OP) würden sie mir auf jeden Fall raten, Eigenblut zu spenden.

Nach der ersten Spende ging es mir auch ganz gut. Eine Woche später ging es mir auch noch recht gut, aber ich fühlte mich schon sehr schlapp. Eine Woche nach der zweiten Spende (1 Woche vor dem OP Termin) wurde ich dann allerdings krank und meine OP musste um 2 Wochen verschoben werden. So hatte ich also 3 Wochen vor der OP eine heftige Erkältung und war schon krankgeschrieben, bevor die OP losging. Ob die Erkältung allerdings von der Blutspende kam, weiss ich nicht genau. Aber wahrscheinlich ist man dann anfälliger. Meine Entzündungswerte waren dann zum Zeitpunkt der OP immer noch nicht so berauschend, aber die Erkältung war am abklingen, so dass die OP stattfinden konnte. Ein weiteres Mal konnte sie auch nicht verschoben werden, da sonst die erste Blutkonserve nicht mehr haltbar gewesen wäre!

Nichts desto trotz würde ich es immer wieder machen. Ich habe mein Blut auch einen Tag nach der OP wiederbekommen, da ich sehr schlapp war. Da habe ich auch richtig gemerkt, wie es mir schlagartig besser ging.

Also spende lieber, es kann auf jeden Fall nicht schaden und es soll sogar ganz gesund sein, hin und wieder Blut zu spenden, da das Blut dadurch gereinigt wird.


Inga

 
  6. Antwort von am 22.04.2004  
  A.,
auch in 'meinem' Krankenhaus waren Eigenblutspenden bei Hüft-OPs üblich. Ich selbst habe zweimal gespendet, nachdem ich vorher ein paar Wochen lang Eisentabletten genommen hatte, weil mein HB normalerweise ziemlich niedrig ist. Unter 12 wird kein Blut abgenommen, das macht ja auch keinen Sinn, wenn du mit total niedrigem HB zur OP kommst. Auf jeden Fall habe ich mir vor der OP versichern lassen, dass Fremdblut nur bei lebensbedrohlichen Zuständen gegeben wird. Durch die zwei eigenen Beutelchen und das aufbereitete Blut war ich aber gut versorgt.
Nach der ersten Spende habe ich gar nichts gemerkt, und mich ein bisschen geärgert, dass ich nicht doch selbst mit dem Auto gefahren war. Beim zweiten Mal (eine Woche später) war ich mit dem HB genau bei 12,0 und danach ging es mir nicht so gut. Ich musste mich zu Hause erst mal ein Stündchen hinlegen.
Eisentabletten würde ich auf jeden Fall nehmen; ich habe mehrere Sorten durchprobiert, weil mir die üblichen nicht bekommen sind. Wenn du wissen willst, welche ich am besten fand, schreib mir in meine Infobox, okay?
Ich wünsche dir alles Gute für deine OP.
G.

 
  5. Antwort von am 22.04.2004  
  A.,

auch ich machte vor beiden Hüft-OP's eine Eigenblutspende, jeweils 2 mal, da ich relativ schnell schlapp machte. Da ich sowieso unter Eisenmangel leide, musste ich ebenfalls Eisentabletten einnehmen und auf meinen heissgeliebten Rhabarber (die OP war Anfang Mai) verzichten, da dies ein starker Eisenzehrer ist. Da ich relativ wenig Blut spenden konnte, hatte ich nach der OP nicht so tolle Blutwerte, aber es war ausreichend und bin sehr froh, kein Fremdblut benötigt zu haben.

Ich musste nach der Spende die Blutbeutel mit meiner Unterschrift gegenzeichnen und vor der OP identifizieren. Ist ein gutes und sicheres Gefühl, zu wissen, dass es passt.

Ich musste zwar nur ca. 20 km fahren, aber ich würde auch 100 km auf mich nehmen. Nach der Blutspende habe ich mich noch eine Stunde in das Cafe des Krankenhauses gesetzt und als ich mir sicher war, dass es mir gut geht, fuhr ich dann vorsichtig wieder nach Hause. Man hatte mich übrigens auch schon während der Spende mit Kreislauftropfen versorgt und ich hatte eine Flasche Mineralwasser mit und trank immer wieder, was mir sehr half.

Ich würde es auf jeden Fall wieder so machen.

und alles Gute

F.
 
  4. Antwort von am 22.04.2004  
  Hallöle A.,
habe vor meiner OP 1x Eigenblut gespendet. Bin froh, dass ich das gemacht habe, denn ich hätte sonst Fremdblut bekommen. An deiner Stelle würde ich auf jeden Fall im operierenden Krankenhaus spenden! Dann ist kein Transports usw. nötig.
Allein die Tatsache, dass jede 30.000ste Konserve mit Hepatitis verseucht ist, finde ich sehr abschreckend. Aids nur jede 3.000.000ste lt. Arzt.
Würde dir also dazu raten. Falls du vorher noch nie Blutspenden warst ein kleiner Tipp: vor der Spende jede Menge Wasser über die Stunden vorher verteilt trinken.

Alles Gute für Dich und melde Dich zurück

Grüssle E.
 
  3. Antwort von am 22.04.2004  
  A.,

meine erste McMinn Hüfte bekomme ich nächste Woche. Ich habe jetzt drei mal in 14 Tagen Eigenblut gespendet. Das erste Mal war kein Problem. Nach dem zweiten Mal (8 tage später) fühlte ich mich etwas flau und hatte leichte Kopfschmerzen. Nach dem dritten Mal (wiederum 6 Tage später) fühlte ich mehr flau und hatte etwas stärkere Kopfschmerzen. Ich habe mich auch richtig schlapp gefühlt und bin nach Hause und habe mich hingelegt. Der Arzt hat mir versichert, diese Reaktionen wären ganz normal. Ich hatte ein bisschen Probleme mit dem Eisengehalt des Blutes, ist aber bei Frauen nichts aussergewöhnliches. Zum Glück ist der Narkosearztpraxis nur ca. 20 Km entfernt.

Mal sehen, ob das Blut jetzt gebraucht wird, oder nicht. Ende des Jahres ist die andere Hüfte vorgesehen. Dann geht die ganze Prozedure wieder von Vorne los.


GL
 
  2. Antwort von am 21.04.2004  
  A.,
habe auch Eigenblut gespendet (für 1. OP 1x; dann 3 Tage vor OP abgesagt; sollte lt. KH die Kosten für Eigenblutspende selbst bezahlen; bis heute noch keine Rechnung erhalten). Für meine McMinn im in -(3 Mo später) auch für mich ca. 100km - 2 mal.
Viele Ärzte/KH bieten die Eigenblutspende noch an, sagen aber dass diese eigentlich nicht nötig ist - war auch bei mir der Fall. Habe nach OP kein Blut mehr erhalten . Das Blut wird heute während der Op aufgefangen und gereinigt und wieder dem Körper zugeführt. Sollte doch Blut benötigt werden, sind die 2x0,5l doch zu wenig und man bekommt Fremdblut bzw. Teilblut (???) wurde mir gesagt. In den meisten Krankenhäusern wird eine Eigenblutspende in einem anderen KH nicht akzeptiert. Die Verantwortung, dass das eigene Blut ist, wird dann wohl keiner übernehmen.
Das bedeutet organisatorisch schon einigen Mehraufwand und ich weiss nicht, ob das bezahlt wird (Reisen ist sicher preiswerter und würde mir ein sicheres Gefühl geben, dass ich auch wirklich mein eignes Blut bekomme).
Die Garantie bekommst du übrigens auch nicht im operierenden Krankenhaus. Du musst deinen eigenen Blutbeutel selbst identfizieren, wurde mir im erklärt.
Aus heutiger Sicht würde ich bei meiner anderen Hüfte keine Eigenblutspende mehr machen.
Zu den Vorbereitungen: 2 Wo vor Eigenblutspende beginnen mit Einnahme von Eisentabletten (3x hochdosierte aus Apotheke) bis zur OP. Eisentabletten werden von der KK nicht mehr vergütet. Diese Prozedur wurde im 1. KH vorgegeben. Im wurde nichts gesagt. Ein Arzt fragte, nehmen Sie Eisentabletten? Dann ist es gut, meinte er nur. Es hilft auf jeden Fall um schneller wieder etwas fit zu werden bzw. nicht zu schlapp zu sein.
Hast du schon mal Blut gespendet? Wie du reagierst, ist schwer zu sagen. Nach dem Blutspenden wirst du mit Essen+Drinken versorgt und du darfst nicht gehen, bevor es dir wieder gut geht. U.U. wird dir zum Ersatz der Flüssigkeit eine Kochsalzlösung 'zurückgegeben'. War im 1. KH der Fall. Ist mir aber nicht so gut gekommen. Habe schon viel Blut gespendet und habe noch nie Probleme gehabt.
Es gab noch Vorgaben: mit Begleitperson erscheinen, danach nicht Autofahren, nicht mehr schwer arbeiten etc. Dies sind Vorgaben - meines Erachtens von dem Hintergrund, dass Leute für eine künstl. Hüfte üblicherweise 60, 70, 80 Jahre alt sind und nicht 40 oder 50 Jahre.
Sollte es dir nach dem ersten mal nicht so gut gehen, wird man dir wohl abraten ein 2. mal zu spenden.

C.



 
  1. Antwort von am 21.04.2004  
  A.,

vor meiner Wirbelsäulenversteifung (Okt. 02) habe ich auch zwei Mal Eigenblut gespendet, ich musste dafür auch jeweils 95 Km hin und zurück fahren. Gemerkt habe ich nichts hinsichtlich der allgemeinen Befindlichkeit.
Bei der OP habe ich kein Blut gebraucht. Die Werte haben sich trotzdem bis zur Entlassung nach 16 Tagen schon wieder im Normalbereich bewegt.

Für meine nächste OP - ich soll eine Mayo-Hüfte bekommen - sei keine Eigenblutspende nötig; ich selbst würde es wieder machen, wenn es nötig wäre.

B.

 




ForumNr : 501-3800-Hüftgelenk-Prothese - Erfahrungsaustausch : Hüftgelenk-Prothese - 038
SID : deutsches-arthrose-forum -



Stand : 04.06.2004 20:15:57
SuchmaschinenArthrose : X85Y20040604201557Z85 - V038


Arthrose





-