Gonarthrose/Umstellungsosteotomie



- Erfahrungsberichte und Dokumentation - Deutsches Arthrose Forum -



  53. Eintrag von am 14.06.2004  
  Gonarthrose/Umstellungsosteotomie  
  0Nachdem eine Knorpel-Knochen-Transpantation mit späteren Priedie-Bohrungen keinen Erfolg brachten,wurde mir nun zur Umstellungsosteotomie geraten.Da ich mit 44J. für eine Kniegelenksprothese zu jung bin,wäre das für ein paar Jahre angeblich die Lösung.
Suche diesbezüglich Erfahrungsaustausch,bin mittlerweile nach div. Eingriffen ziemlich verzweifelt.
aus dem 'Pott'
Bärbel
 
  7. Antwort von am 10.07.2004  
  Schwupdiwupp!
Ich hatte vor zweieinhalb Jahren eine KnieumstellungsOP und ich bin froh, dass ich sie habe machen lassen. Obwohl ich lange gezögert habe und der Schaden sehr gross war, ist der Erfolg sehr gut, ich bin schmerzfrei und g e n i e ss e das!
von B.
 
  6. Antwort von am 10.07.2004  
  Habe starke Bedenken wegen einer Umstellung der Gelenkachse beidseitig. Kenne den Artikel aus auch. Im Moment kann ich noch schmerzfrei laufen, tue es auch jeden Tag bis zu 8 km. Bei Schmerzen helfe ich mit einer Akupunktur. Ich kann die Akupunktur selbst anwenden weil ich eine Ausbildung in diese Richtung mache.
Bekam als Antwort von einem Prof. 'Mein Leidensdruck sei wohl nicht gross genug.' Habe vor allem Bedenken wegen der linken Hüfte die auch Arthrose hat und immer wieder Beschwerden macht. Was passiert da nach einer Umstellung. Würde aber sehr gerne Erfahrungsberichten hören und wissen wie andere Betroffene sich entscheiden.
Ich habe noch keinen Arzt getroffen der mir eine Garantie gibt, dass es nach der OP besser geht und ich tatsächlich die Knieprothese bis zu 15 Jahre heraus zögern kann.
 
  5. Antwort von am 22.06.2004  
  A.,
habe genau die gleiche Info von meinen Ärzten bekommen und es stimmt!
Umstellungs-OP 1998, seitdem keine Schmerzen also Anfang eines neuen, besseren Lebens.
Ich bin jetzt 41 Jahre alt, man hat mir seinerzeit gesagt, dass die OP für einen Zeitraum von max. 10 Jahren Erfolg verspricht. Zumindest diese 10 Jahre hast du gewonnen, weil auch eine Knie-Prothese nur eine bedingte Lebensdauer hat und meines Wissens bis heute nicht ersetzt werden kann.
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus kann ich dir nur sagen, dass 'rumbasteln' (bei mir ings. 15 OP's) leider selten hilft.

Jörg

 
  4. Antwort von am 19.06.2004  
 
hatte diese Woche wieder Termin bei einem Orthopäden.Dieser rät nach meinen Befunden von einer Umst.-Ost. bei mir ab.Schlägt autologe Knorpeltr. mit Anzüchtung auf Vlies vor.Problem ist nur die Kostenübernahme seitens der KK.Habe Schreiben von ihm diesbezüglich bekommen,um diesen Punkt erstmal zu klären.Sonst dauernde AU mit Gefahr der Berentung.Hat mir geraten ggf. ein sozialgerichtliches Streitverfahren anzustreben.Werde mich Montagmorgen sofort mit meiner KK in Verbindung setzen.
Also,trotzdem allen ein schönes Wochenende.
Bärbel

 
  3. Antwort von am 18.06.2004  
  A.,
Es gibt Ärzte, die Knie-TEPs auch bei jüngeren Patienten implantieren, wenn es absolut notwendig ist. Ich war damals 38 bei der TEP. Man muss nur manchmal etwas länger nach dem richtigen Arzt zuchen! Ich habe einen Artikel aus der Ortho Press 02/04 vorliegen, darin wird darauf hin gewiesen, das es nach Umstellungsoperation (leichtes X Bein) und späterer TEP, Probleme wegen der veränderten Beinachse geben kann und die Langzeitprognose schlechter ausfällt.
Ausserdem kann es in Folge der Umstellung zu vermehrtem Verschleiss durch die höhere Belastung der anderen Gelenkseite kommen, da die für eine höhere Belastung eigentlich nicht vorgesehen ist. Steht alles in dem Artikel. Darin geht es unter anderem um eine neuartige Schlittenprothese Oxford Phase III (Teilprothese, bei der nur der defekte Teil ersetzt wird), die besser als die alten und bei einer späteren TEP keine Probleme bereiten soll. Vielleicht wäre das was für Dich. Bei Interesse könnte ich dir den Artikel schicken.
Gib vor allem nicht auf, es gibt auch für Dich sicher eine Lösung
D.
 
  2. Antwort von am 15.06.2004  
  A.,
Gut möglich, dass bei dir eine Umstellungsosteotomie noch für einige Jahre Zeitaufschub für eine TEP bietet.
Aus eigener Erfahrung rate ich dir jedoch eine Zweitmeinung einzuholen. Ich wurde mit 44 operiert und habe seither eine TEP im rechten Knie. Sicherlich ist es gut, wenn man die Implantation der TEP so weit wie möglich aufschieben kann. Wenn aber die Lebensqualität allzu sehr beeinträchtigt wird, sollte mit dem Argument des Alters nicht mehr gearbeitet werden.
Ich wünsche Dir alles Gute und möglichst wenig Schmerzen.


 
  1. Antwort von am 14.06.2004  
  A.!
Ich habe eine Knieumstellung-mit Erfolg gehabt. Du kannst mich gern anmailen.
Tschüss -B.
 




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Stand : 12.07.2004 12:03:21
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