Hüft- und rückenschmerzen zusammen, Erfahrungen?



- Erfahrungsberichte und Dokumentation - Deutsches Arthrose Forum -



  200. Eintrag von am 09.03.2004  
  Hüft- und rückenschmerzen zusammen, Erfahrungen?  
  0
kennt jemand von Euch diese Symptomatik: Seitdem sich meine rechte Hüfte mit Schmerzen gemeldet hat, nachdem sie 10 Jahre mehr oder minder sich kaum bemerkbar machte, habe ich auch verstAErkt rückenschmerzen. Diese Schmerzen treten ungefähr im mittleren rücken auf. Ich fühle mich dadurch irgendwie instabil und werde das demnächst mit dem Orthopäden abklären.
Kann jemand von Euch über AEhnliche Erfahrungen berichten? Ich kann mit den Hüftschmerzen bis jetzt gut umgehen, aber wenn die rückenschmerzen dazukommen, bin ich doch sehr niedergeschlagen.
schon mal für eine rückmeldung!

A.
 
  7. Antwort von am 15.03.2004  
  Nicht lange Rumdocktern vom Hausarzt ein überweisung zum Ortohpäden nur der kann eine bessere Aussage machen.Ob ein schaden vieleicht im Hüftgelenk ist.(Hüfte röntgen lassen)Beschwerden von der Hüfte strahlen is Knie .Beine usw.
H.
 
  6. Antwort von am 13.03.2004  
  Ihr,
vielen Dank für die netten Antworten. Bei mir war es auch so, daß durch eine Massage der Hüftgegend die rückenschmerzen kamen. Als ob sich eine jahrelange Verspannung gelOEst hAEtte. Ich werde das bei meinem nächsten Orthopäden ansprechen. Mein vorhergehender hat das einfach ignoriert, er behandelt fast nur noch Privatpatienten (habe ich erst im Nachhinein erfahren).

,
A.
 
  5. Antwort von am 10.03.2004  
  E.!
Weil du Callanetics angesprochen hast! Ich mache das jetzt auch wieder und es geht mir ausgesprochen gut damit! Das Buch hatte ich mir aus der BUEcherei ausgeliehen, gibt es sicher aber noch im Handel!
Die UEbungen sind, gerade am Anfang, nicht ganz leicht, doch ich habe gute Erfahrungen damit!

B.
 
  4. Antwort von am 10.03.2004  
  A.,

auch ich kenne diese Symptomatik sehr gut aus eigener Erfahrung. Hier spielt vieles zusammen. Wahrscheinlich nimmst du schon automatisch wegen deiner Hüfte einen Schongang an (möglicherweise sogar von dir noch unbemerkt), wodurch natUErlich die gesamte Wirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen wird. Auch wenn du z. B. viel im Sitzen arbeitest (Schreibtisch, Computer) ist das nicht sehr fOErderlich für das Wohlbfinden deines rückens. Versuche dann möglichst oft die Sitzhaltung zu AEnderen und vieles zwischendurch zu erledigen, wozu du aufstehen und umhergehen musst. Auch gelegentliches Telefonieren im Stehen tut gut.

Wichtig um den rücken zu entlasten ist auch eine starke Bauchmuskulatur. Sie hilft der Wirbelsäule den rücken zu stabilisieren und entlastet entsprechend. Wenn du einen Physiotherapeuten hast, sprich ihn doch mal darauf an, damit er dir geeignete UEbungen zeigt. Wenn nicht, frage deinen Arzt, ob er dir nicht ein Rezept für Krankengymnastik ausstellen kann.

Gute Erfahrungen zum Gelenkschonenden Muskelaufbau habe ich mit 'Callanetics' gemacht. Ist aber heute nicht mehr 'in', möglicherweise bekommst du da Probleme noch geeignete LektUEre oder gar Videos zu finden, aber ich denke ein Versuch lohnt sich.

Ich Wünsche dir gute Besserung,

E.
 
  3. Antwort von am 10.03.2004  
  A.,

dieses Problem mit dem rücken kenne ich gut, aber bei mir ist es kein Schmerz, sondern meist 'nur' ein Gefühl der Instabilität, es ist als wollte einen der rücken nicht mehr tragen. Das letzte Mal hatte ich diese Probleme bei meiner stationAEren Reha im November. Nachdem man dann meine Gymnastik AEnderte, war das PhAEnomen wieder weg. Seither hatte ich diesbezUEglich keine Probleme mehr. Ich hatte das schon vor der Reha immer wieder mal, und zwar immer dann wenn ich im Rahmen der len Therapie an der LWS massiert worden war. Manchmal können ganz banale Sachen eine ganz grosse Wirkung haben.


D.
 
  2. Antwort von am 10.03.2004  
  A.,

bei mir kam es auch immer abwechselnd. Entweder rücken oder Hüftschmerzen. Und immer hiess es es kommt von der Hüfte und der falschen Haltung. Als aber ein paar Monate nach der HTEP die rückenschmerzen blieben und sogar schlimmer wurden kam ich in die MRT und man sah daß ich leider noch unter BandscheibenvorfAEllen und verwOElbungen leide und das ISG Gelenk und Spondylgelenk arthrotisch verAEndert sind. Also wenn irgendwo in der Statik was nicht stimmt gehe dem Genauer nach. Lass den rücken mal genau untersuchen.

Alles Gute
Ina
 
  1. Antwort von am 09.03.2004  
  A.!
Ja, das kommt mir bekannt vor. Ich habe immer wieder mal Probleme mit dem rücken, doch durchaus auch schmerzfreie Phasen. Vor zwei Jahren bekam ich plOEtzlich starke Hüftbeschwerden, starke Nachtschmerzen und dann zog das auch den rücken - LWS - nach sich. Zuerst wurde ich auf Schleimbeutelentzündung behandelt, doch die Schmerzen hOErten nicht auf. Ich hatte eine schlimme Zeit. Nach einer Reha und TCM wurde es jedoch viel besser bzw. danach hOErten die Schmerzen - Muskelschmerzen! - wirklich auf.
Damals habe ich auch eine SchuherhOEhung bekommen, um die Beinlängendifferenz auszugleichen. Das hat sich vielleicht auch positiv ausgewirkt. Es kamen wohl mehrere Faktoren zusammen; manchmal ist es wirklich eine Detektivarbeit, um dahinter zu kommen.
Aber an deiner Stelle würde ich auf jeden Fall auch an überbelastete Muskeln denken.
Alles Gute!
von
B.
 




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Stand : 23.03.2004 07:15:59
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