Arthrose in den kleinen Wirbeln



- Erfahrungsberichte und Dokumentation - Deutsches Arthrose Forum -



  8. Eintrag von am 23.12.2003  
  Arthrose in den kleinen Wirbeln  
  0Ich habe Arthrose in den kleinen Wirbeln. Dies wurde mir so von dem Ortopäden gesagt. Weiter hat er mir dazu nichts gesagt. Da ich noch einen starken Verschleiss in den Wirbeln im Lendenbereich habe, weiss ich nicht woher die Schmerzen kommen. Ich habe auch Schmerzen im rechten Beckenbereich. Auf meine Fragen woher der Verschleiss und die Arthrose kommen, wurde nur gesagt, ich mUEsste immer zu schwer und zu viel gehoben haben.
Ich habe aber aus anderen GrUEnden nie schwer heben können.
Da mir der Orthopäde keine Antworten gegeben hat, und ich immer so starke Schmerzen habe, bin ich zu meiner HausAErztin gegeangen.
Nun wird auf Rheuma untersucht. Es werden auch noch die Nieren untersucht, da sie im gleichen Bereich liegen.
Ich hatte nie übergewicht und bewege mich sehr viel. Ich kann mich nicht bUEcken,aber sehr gut in die Hocke gehen.
Muss ich mit den Schmerzen nun leben oder gibt es auch mal Schmerzfreie Zeiten?
Seit über einem Jahr habe ich stAEndig Schmerzen.
 
  6. Antwort von am 22.01.2004  
  C.,

du hast vollkommen Recht. Eine grUEndliche le Untersuchung macht vielen AErzten zu viel Arbeit, kostet Zeit und vedienen tun sie auch mehr an röntgenaufnahmen usw.

Seit 1998 beschäftige ich mich anhand von BUEchern mit der Triggermedizin, weil ich stets auf der Suche nach einer für mich geeigneten Therapie war. Mir war schon viele Jahre klar, das meine massiven chron. Schmerzen nicht nur von den Wirbelsäulen- und GelenkschAEden sondern ursAEchlich/zusAEtzlich von der verkrampften, knotigen, verkUErzten und geschwächten Muskulatur kommen.

Mein erstes Buch war:
Dr. Bauermeister 'Schmerzfrei durch Osteopraktik'

Es folgte kurz danach:
Janet G. Travell, David G. Simons 'Handbuch der Muskel-Triggerpunkte' Obere Extremität, Kopf und Thorax.

Letztes Jahr noch 1 Buch von Dr. Bauermeister 'Das rückenfit Programm'.

Ich hatte zwar jetzt das theoretische Wissen, aber leider keinen Therapeuten. So stOEberte ich mal wieder im Internet herum und dann ging alles Schlag auf Schlag. Wenn du Interesse hast, gebe ich dir die Links der entsprechenden Webseiten über die Mailbox.

Kurz vor Weihnachten fing ich bei einem Heilpraktiker, der von Dr. Bauermeister in der Triggermedizin ausgebildet wurde, die TST = Triggerstosswellentherapie an. Meine Muskulatur (am ganzen KOErper) ist eine reine Katastrophe und es wird eine längere Zeit der Therapie notwendig sein, weil ja nicht der ganze KOErper auf einmal gemacht werden kann. Diese Therapie wird natUErlich wie immer was gut ist NICHT von der Krankenkasse übernommen. Wenn noch einige Zeit vergangen ist, werde ich ausführlich darüber berichten.

,

ja...so ergeht es mir auch. Ich benötige nach meiner Schulter-OP re. immer noch KG und le Therapie. Trotzdem muss ich jedes Mal betteln um sie verordnet zu bekommen. Mit meinem Mann hatte ich auch schon verabredet, wenn ich nix mehr bekomme, dieses dann auf privater Basis mindestens noch für 1 Jahr weiterzumachen. Mir tun alle Kranken leid, die sich das nicht leisten können. Verzichten sind wir ja schon gewöhnt und wenn man endlich eine Therapieform findet, womit man weiterkommt, dann lassen wir gerne Urlaub usw. dafür sausen.


D.


 
  5. Antwort von am 21.01.2004  
  !

Das gleiche habe ich auch erlebt, der Orthopäde schaut nur auf Skelett und Bandscheiben. Nur mit viel GlUEck trifft man auf einen, der eine mögliche MuskelbeeintrAEchtigung in ErwAEgung zieht. Gerade bei Patienten mit Fehlstellung (zu denen ich auch gehOEre) kommt es verstAErkt zu massiven Muskelverspannungen, die eine ganze Reihe von fiesen Schmerzen auslOEsen können.
Ich habe nach vielen Misserfolgen eine Therapeutin gefunden, die Kurse in Osteopathie belegt hat. Nachdem ich letztes Jahr gnAEdigerweise vom Ortho. 6 mal KG verschrieben bekommen habe, lasse ich mich jetzt einmal wOEchentlich auf eigene Rechnung von ihr behandeln. Das tut mir sehr gut und ist das Geld wert. Ich habe keine Lust stAEndig zum Arzt zu rennen und um KG zu betteln, nachdem ich mir beim letzten Mal anhOEren musste, er hAEtte pro Quartal und Patient nur ein Buget von 3,-.



 
  4. Antwort von am 21.01.2004  
  D.,

für diese wichtige ErgAEnzung.
Ich sehs genauso wie Du - weichteilrheumatische Schmerzursachen mUEssten stAErker beachtet werden - vielleicht scheuen manche Orthopäden die MUEhe, weil
1) diese Ursachen nicht so ohne weiteres auf dem röntgenbild zu erkennen sind , bzw.
2) sie den Patienten dann L untersuchen mUEssten (und
das könnte ja ein bisschen mehr Arbeit machen).

Hast du persönliche Erfahrungen in der Triggerpunkt-diagnostik oder -therapie ?


C.


 
  3. Antwort von am 21.01.2004  
  C.,

weisst du was ich schlimm finde? Orthopäden/Neurochirurgen usw. achten überwiegend nur auf das Skelett und den Zustand der Bandscheiben. Leider vernachlässigen sie dabei den Zustand der Weichteile, sprich: Muskeln, Sehnen, BAEnder.

Wieviele Patienten hatten sich umsonst unters Messer gelegt! Nach kurzer erfolgreicher OP kamen die Schmerzen wieder. Ursache für die Schmerzen sind meist: Geschwächte Muskulatur, MuskelverhAErtungen mit Muskelfaserverdickungen = Trigger. Die Muskulatur verkUErzt sich, es entstehen BewegungseinschrAEnkungen und es findet eine Fehlbelastung der Gelenke statt. Auf Dauer kommt es dann zu GelenkschAEdigungen.

Gute Ansprechpartner sind in Osteopathie ausgebildete Krankengymnasten sowie Heilpraktiker mit zusAEtzlicher Ausbildung in der Triggerpunkttherapie.


D.

 
  2. Antwort von am 21.01.2004  
  A.,

bevor du irgendeinen operativen Eingriff bei dir vornehmen läsSt, solltest du so sorgfAEltig und grUEndlich wie möglich die URSACHE deiner Schmerzen herausfinden lassen.
Ich betone das deswegen so, weil es recht hAEufig vorkommt, daß die auf dem röntgen- oder Kernspinbild zu sehenden VerAEnderungen (z.B. Verschleiss an den kleinen Wirbelgelenken, BandscheibenvorwOElbung/vorfall, Knochenanbauten an den Wirbeln) in Wahrheit GAR NICHT die Ursache für vorhandene Schmerzen sind.
(Es gibt unzählige Menschen, die vOEllig schmerzfrei sind und dennoch solche radiologische AuffAElligkeiten aufweisen).

Auch bei mir war das so:
Nicht die festgestellte Arthrose an den kleinen Wirbelgelenken der Lendenwirbelsäule hat meine rückenschmerzen verursacht, sondern - wie sich spAEter zum GlUEck herausstellte -die stark verspannte Muskulatur im unteren rückenbereich. Ein zunächst geplanter (und dann abgesagter) operativer Eingriff an den Wirbelgelenken wäre also in meinem Fall vOEllig falsch und nutzlos gewesen.

NatUErlich kann ich zur Ursache Deiner Schmerzen nichts sagen, aber ich kann ganz allgemein immer wieder dazu raten, keinesfalls die Muskulatur als mögliche Schmerzursache ausser acht zu lassen.
(UEbrigens AEussern sich auch seelische Belastungen sehr oft in schmerzhaft verspannten Muskeln).

Wünsche Dir einen baldigen Erfolg,


C.
 
  1. Antwort von am 19.01.2004  
  A.,
frag mal Deinen Arzt nach einer Facettenblockade. Ich habe die Arthrose auch in den kleinen Wirbeln (nennt sich Facettensyndrom) und starke Schmerzen bis ins Bein. (L5 S1 ganz unten LWS) Facettenblockade das ist eine gezielte Einspritzung in die kleinen Wirbel unter Computertomographie (wegen der Genauigkeit). Hat prima geholfen für sieben Wochen. Jetzt muss ich Physiotherapie versuchen.
B.. (bin 65 Jahre aber lass mich nicht unterkriegen)
 




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Stand : 23.03.2004 07:15:28
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