Mit künstlichem Hüftgelenk in der Krankenpflege?



- Erfahrungsberichte und Dokumentation - Deutsches Arthrose Forum -



  25. Eintrag von am 13.09.2007 - Anzahl gelesen : 23  
  Mit künstlichem Hüftgelenk in der Krankenpflege?  
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bin 43 Jahre alt und von Beruf her Krankenschwester. Habe eine Coxarthrose li. , die mir momentan starke Beschwerden verursacht. Bin momentan krank geschrieben und setze mich gerade mit einer Hüfttep auseinenander. Mein Arzt meint, dass mein Beruf nicht geeignet ist mit einer Tep, ausser evtl. in einem Funktionsberreich. Geht es jemanden ähnlich, mit dem ich mich evtl. austauschen kann?

A.
 
  1. Antwort von am 13.09.2007  
  A.!
Ich arbeite seit vielen Jahren in der Inneren Med. Du weisst , das bedeutet über Jahre schweres Heben und viel Lauferei. Wen Du meine Visitenkarte ansiehst, merkst Du , das kaum noch ein Gelenk in Ordnung ist. Davon sind auch die Hüften betroffen.
Durch intensives Fitnesstraining mit Geräten und Ausdauertraining habe ich es bislang geschafft diesem Beruf treu zu bleiben, auch , weil ich sehr an ihm hänge. Jetzt sind aber auch meine Grenzen erreicht und ich habe schweren Herzens aufgehört zu arbeiten.
Ich hatte auch früher heftige Schmerzen in der Hüfte, erhielt auch zeitweise eine Cortisoninjektion, aber im Laufe der Zeit durch intensive Krankengymnastik (vor allem Dehnübungen halfen sehr gut) haben sich die Beschwerden vollkommen gebessert,obwohl das Röntgenbild eher schlechter geworden ist.
Ich stimme Deinem Arzt zu, dass es nicht sinnvoll ist, mit einer TEP im Pfegebereich weiterzuarbeiten, höchstens im Funktionsbereich, aber ohne schweres Heben. Du riskierst sonst eine vorzeitige Lockerung des künstlichen Gelenkes.
Wenn Du noch Fragen hast, kannst Du mir gern auch in meine Infobox schreiben.
Lieben B.
 




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Stand : 14.09.2007 19:52:26
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