Metallverträglichkeit bei McMinn und OP-Methode?



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  73. Eintrag von am 28.04.2006 - Anzahl gelesen : 91  
  Metallverträglichkeit bei McMinn und OP-Methode?  
  0 an alle,
ich habe heute auch eine Frage an euch.
Seit 2 Jahren quäle ich mich mit starken Schmerzen in meiner rechten Hüfte durch die Gegend. Auch eine Hüftarthroskopie im November letzten Jahres hat nichts gebracht. Jetzt verspanne ich mir wieder regelmässig den Rücken und habe oft starke Schmerzen. Ich habe mich endlich zur OP entschlossen und mir eine Gemeinschaftspraxis in ausgesucht, die schon seit mehreren Jahren auch mit der McMinn arbeiten. Was mich stört, es wird nicht minimalinvasiv operiert, der Pomuskel wird wohl abgetrennt und wieder angenäht. Ja und dann habe ich vergessen zu sagen, dass ich eine Nickelallergie habe. Dort wird mit der Originalkappe und noch einer anderen gearbeitet. In der Aufgregung habe ich den Namen vergessen. Hat schon jemand Erfahrungen mit der Metallverträglichkeit gemacht? Wie soll ich feststellen, wie stark meine Allergie ist, ich vermeide seit dem Bekanntwerden jegliche Legierungen.

Kann mir jemand was zu der OP-Methode sagen? Die Länge des Schnittes ist mir dabei ziemlich egal. Ist es üblich, dass man danach nicht in eine Reha kommt?
Lieben
 
  4. Antwort von am 29.06.2006  
  Liebe ,
ich nochmal....
Du wirst in jedem Fall eine Reha brauchen. Ich kenne niemanden hier, der nach einer Hüft OP keine Rehabilitation brauchte, im Gegenteil, jeder einzelne hat gemerkt, dass fachmännische Hilfe nach der OP nötig ist und alle sind wir dankbar dafür.
Es kommt auf deine persönliche Situation an, welche du wählst...stationär oder zu Hause ambulant. Unmittelbar nach deiner Op wird jemand vom KKH an dein Bett kommen und mit dir besprechen, welche Reha du möchtest und welche Rehakliniken zur Verfügung stehen. ( Hängt von der Krankenkasse ab)
Lieben SaD.
 
  3. Antwort von am 29.06.2006  
  Liebe ,
ich habe seit Juli letzten Jahres eine Mayo.Kurzschaft.Prothese. Diese wurde als Alternative zur McMinn eingesetzt, da ich einige Zysten im Gelenk und eine vorab abgeklärte Nickel Chrom Kobalt Allergie hatte. Es ist ziemlich wurst wie stark du auf die Allergene reagierst, fakt ist, wenn du reagierst, würde ich AUF GARKEINEN FALL eine Prothese wählen, die diese Inhaltsstoffe beinhaltet. Meine Prothese ist aus Titan und sehr klein im Verhältnis zu herkömmlichen Teps. Ich bin sehr zufrieden damit und war sofort nach der OP schmerzfrei.
Ich habe vorher und im Nachhinein, von einigen Betroffenen gehört und gelesen, dass sie allergisch auf ihre Prothese reagiert haben, weil ihnen nicht bekannt war, dass sie eine Überempfindlichkeit gegen diese Inhaltsstoffe haben. Diese Allergie führt zu Abstossungsreaktionen/Lockerungen der Prothesen und Entzündungen die den ganzen Körper befallen können. Tu DIR den Gefallen und lasse dich testen, gehe kein Risiko ein.
Mein Operateur hat mir für meine Prothese eine Lebensdauer von 20 Jahren angezeigt, für McMinns gibt es noch garkeine Langzeitstudien...ich wundere mich immernoch wieso hier eigentlich alle nur von McMinn reden und ganz verpicht sind, dass es diese Variante nun unbedingt sein muss. Bei der bei mir angewendeten Operationstechnik wurde der Po Muskel nicht durchgetrennt, der Schnitt verläuft in 12 cm seitlich am oberen Teil meines Oberschenkels und die Naht ist überhaupt nicht mehr zu sehen....:-)
Vielleicht solltest du nach allen Voruntersuchungen ruhig ein KKH wählen, was vielleicht etwas weiter weg liegt, aber dir die bestmögliche Behandlung zu teil werden lassen kann. Es soll ja auch halten und anständig werden...

Ich wünsche dir für alles was kommt von Herzen alles Gute.
SaD.
 
  2. Antwort von am 17.05.2006  
  ,
auch bei mir Bestand Verdacht auf eine Nickelallergie. Für meinen Operateur wäre das ein 'McMinn-Ausschlussgrund' gewesen. Ein Allergietest hat aber zu keinerlei Reaktion auf Nickel, Kobalt, Chrom u.s.w. geführt. Ich wurde im Aufklärungsgespräch grundsätzlich darauf hingewiesen, dass es bei Oberflächenersatz auch zu einem erhöhten Abrieb und einer zusätzlichen Nierenbelastung kommen könne - weswegen auch meine Nierenfunktionstüchtigkeit untersucht wurde. - Allergie und Metallabrieb werden von den Orthopäden unterschiedlich bewertet. Vorsicht ist in jedem Fall geboten - lass dich gut beraten.
Unabhängig davon kann ich dir nur raten, nach der OP zur Reha zu gehen; m. E. hat eine stationäre auch viele Vorteile gegenüber einer ambulanten. - Die Konzentration auf den Genesungsprozess ist nach meiner Erfahrung stationär wesentlich besser als im alltäglichen Umfeld. - Aber auch diese Entscheidung ist letzten Endes von den persönlichen Rahmenbedingungen und der eigenen Persönlichkeit abhängig.
In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute!
C.
 
  1. Antwort von am 04.05.2006  
  ,
zu Deiner Allergiefrage kann ich Dir leider nichts sagen aber Du kannst unter 'Prothesen' (rechts in der Strukturierten Wissenssammlung) ganz viel Beiträge über McMinn lesen. Ich hoffe, dass Dir auch noch Betroffene etwas dazu schreiben.
B.
 




ForumNr : 501-3800-Hüftgelenksdysplasie - Erfahrungsaustausch : Hüftgelenksdysplasie - 104
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Stand : 06.07.2006 15:56:49
MaschinenArthrose : X73Y20060706155649Z73 - V104


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