Chondropathie und Innenminiskushinterhorneinriss



- Erfahrungsberichte und Dokumentation - Deutsches Arthrose Forum -



  1213. Eintrag von am 20.11.2006 - Anzahl gelesen : 90  
  Chondropathie und Innenminiskushinterhorneinriss  
  0Ich bin ziemlich verunsichert: Mein Orthopäde stellte am 6.11. die Diagnose 'Chondropathie und Innenminiskushinterhorneinriss' fest. Er machte mir Hoffnung, dass eine OP vermeidbar ist, gab mir eine Spritze , ich trage eine Kniebandage ( die beim langen Sitzen während der Arbeit aber das ganze Bein steif werden lässt) und nun bin ich seit dem 16.11. wieder arbeiten. Das Humpeln ist ok, damit kann ich leben. Aber an diesem WOchenende bekam ich wieder arge Schmerzen im Knie und habe nun Angst, dass ich wieder im Job ausfalle. War nun schon 2 Wochen krank geschrieben, was ich ganz schlecht ertragen kann, da ich nie bei der Arbeit gefehlt habe.Ich bin verunsichert, ob das alles ohne OP geht. Kann mir jemand bitte einen Tipp geben: Gehen die Schmerzen vorbei? Bleiben sie? Also: Ich kann nicht ständig mich arbeitsunfähig schreiben lassen. Das bedeutet letztlich Jobverlust. Lieber humpel ich eine Stunde zur U-Bahn und abends 1 Stunde zurück. Über Tipps wäre ich sehr erleichtert.  
  4. Antwort von am 13.12.2006  
  A.,
nach meiner Erfahrung ist eine arthroskopische Operation unvermeidbar. Du musst Dir vorstellen, dass ein kranker Knorpel aufgerauht ist und der Meniskuseinriss auch eine rauhe Oberfläche bildet. Dies wird unbehandelt immer wieder Entzündungen im Knie auslösen. Ich habe 3 AKs gehabt, die jeweils 4 Jahre vorgehalten haben. Damit hat man schon viel gewonnen. Auch schmerzmässig ging es mir, nachdem die postoperativen Wehwehchen vorbei waren, wesentlich besser. Wichtig ist jetzt ein ganz konsequenter Muskelaufbau um das Knie noch möglichst lange vor weiteren OPs zu schützen. Mit den Knorpelaufbauspritzen ist das immer so eine Sache, dem einem hilfts, dem anderen hilft es nur dem Geldbeutel.
von E.
 
  3. Antwort von am 13.12.2006  
  A., ich hatte im März 2006 eine ausgedehnte Innenmeniskushinterhornläsion (Einriss) im linken Knie. Ohne Arthroskopie wäre da nicht mehr gegangen. Hier wurde auch noch Knorpelabnutzung Grad II. festgestellt. Mit der vorangegangenen Entzündung/Schwellung des Knies + Wasser im Knie bis zur OP hat der Scherz dann 6 Wochen Gelben Zettel gebracht. Ich bin dann wieder zur Arbeit gegangen, nachdem ich ebenfalls Schreibtischtäter bin. Lasse dir auf jeden Fall Krankengymnastik u.Ä. verschreiben, auch wenn der Orthopäde nicht will, dann eben vom Hausarzt oder ggf. den Arzt wechseln. Bei mir ist der Schmerz nie weg gegangen und seit August 2006 bin ich wieder ständig in Behandlung. Eine Spritzenkur ins Knie (Knorpelersatzpräparat) hat eher mehr Schmerzen verursacht. Nach Arztwechsel 10/2006 hat nunmehr eine Sona-Behandlung 10-12/06 ebenfalls nicht viel gebracht. Ich bin ebenfalls auf der Weitersuche nach Schmerzfreiheit, Heilung werde ich wohl nicht finden. D.  
  2. Antwort von am 02.12.2006  
  A., ich hatte auch einen Innenmeniskusriss. Bei mir wurde wegen wahnsinniger Schmerzen eine Arthroskopische OP durchgeführt. Der abgerissene Mensiskus wurde entfernt, der restliche Knorpel (4.-gradige Schädigung)geglättet und angefrischt sowie Pridie-Bohrungen in den Oberschenkel-knochen gebohrt (Feb. 2006). Nach 3 Monaten Krücken und einer Reha kann ich jetzt wieder ganz gut laufen. Ich schwimme 2 x in der Woche nur Kraul und mit Schwimmflossen. Das ist für mich sehr wichtig, damit mein neu entstandener Faserknorpel gut versorgt wird. Eine OP mit gezüchteten Knorpel ist bei mir nicht mehr möglich lt. Orthopäde und ich hatte auch Kontakt mit dem Biotec-Unternehmen. Zur Zeit bin ich mit meinen Zustand zufrieden, aber ich muss mich sehr in Acht nehmen. Vielleicht kannst Du mit meinen Erfahrungen etwas anfangen. Ich wünsche Dir alles Gute und Kopf und Nase hoch. MfG Ilse  
  1. Antwort von am 20.11.2006  
  Guten Morgen A., da ich ein ähnliches Krankheitbild wie Du habe werde ich Dir mal meine Erfahrungen schreiben. Natürlich ist es bei jedem anders. Auch ich hatte zuerst eine Bandage, die ich nicht tragen konnte da das Knie im Laufe des Tages immer sehr angeschwollen ist, ich hatte dann immer so einen Druck auf dem Knie. Besser wäre auf alle Fälle Gymnastik um die Beinmuskulatur zu stärken, was bei mir auch immer relativ gut geholfen hat waren Lymphdrainagen. Leider schreibst Du nicht ob Du noch medikamentös behandelt wirst. Am Anfang haben bei mir immer Kortisonspritzen ins Knie sehr gut geholfen, zumindestens war ich dann immer für einige Zeit fast schmerzfrei. Ob eine OP in Frage kommt, vielleicht solltest Du Dir mal eine zweite Meinung einholen, kann jedenfalls nicht Schaden. Ach was bei mir auch immer wichtig ist, ist das ich meine Knie in der kalten Jahreszeit warm halte. Vielleicht hilft es Dir ja auch ein bisschen.

Gute Besserung
a
 




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Stand : 17.12.2006 15:36:07
MaschinenArthrose : X1213Y20061217153607Z1213 - V126


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