OD Sprunggelenk - noch eine OP?



- Erfahrungsberichte und Dokumentation - Deutsches Arthrose Forum -



  59. Eintrag von am 25.02.2008 - Anzahl gelesen : 44  
  OD Sprunggelenk - noch eine OP?  
  0 an euch alle!

Ich habe folgendes Problem und hoffe, jemanden zu finden, der mit weiterhelfen kann:

Im August 2006 wurde bei mir eine OD 4. Grades im linken Sprunggelenk (mittlere Talusrolle) diagnostiziert.
Daraufhin wurde der freie Gelenkkörper im Januar 2007 entfernt, auch eine Anbohrung hat stattgefunden.
im August hatte ich dann noch immer Schmerzen, Sport war gar nicht mehr möglich. Deswegen bin ich wieder zum Arzt gegangen. Dieser liess dann wieder ein MRT machen, auf dem man die OD noch deutlich sehen konnte (nur eben keinen freien Gelenkkörper mehr).
Er meinte, man solle nun eine Knorpelzelltransplantation machen. Wurde daraufhin nach Essen verwiesen.
Dort sagte man mir das Gleiche.
Nun mein eigentliches Problem: Seit August hat sich der Zustand gebessert, ich merke, dass ich nicht mehr so oft Schmerzen habe. Ich kann inzwischen nahezu beschwerdefrei 4 Stunden am Stück stehen und auch mehrere Kilometer spazieren gehen. An manchen Tagen kehren die Schmerzen jedoch zurück und schon ein Fussmarsch von 1 km ist zuviel. Ansonsten kann ich den Fuss im Alltag wieder normal belasten.
Ich weiss jetzt nicht, ob die 2. OP unter diesen Umständen überhaupt noch nötig ist. Was kann passieren, wenn ich mich nicht operieren lasse? Breitet sich die OD dann weiter aus? Auf Röntgenbildern war bereits im August eine Verbesserung des Zustandes des Knochens zu sehen.

Das Problem ist, ich bin gerade in der Abschlussphase meines Studiums, ausserdem habe ich einen neuen Nebenjob angenommen, den ich nicht aufgeben möchte.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?








 
  4. Antwort von am 28.02.2008  
  also mir hatte man gesagt ein Jahr nach der OP kann man erst sagen ob es was gebracht hat oder nicht. Das ist bei Dir ja grad erst rum. Konnte man denn auf dem MRT schon sehen ob sich Faserknorpel gebildet hatte? Der ist auch erst nach einem Jahr richtig fest also denke ich, dass eine erneute OP ein wenig zu früh wäre, aber das musst Du entscheiden. So wie Du es beschreibst scheint es ja als wenn die Anbohrung bewirkt hat, dass sich neuer Knorpel bildet hat. Sonst versichere dich nochmal ob Du ein neues MRT bekommst, vielleicht sieht man dort ja auch eine Verbesserung. Und informiere Deinen Arzt auch, dass Du seit August eine Verbesserung verspührst. LG E.  
  3. Antwort von am 27.02.2008  
  A.!
Im Forum sind einige , die von einer OD betroffen sind. Es wäre schön, wenn sich doch noch Mitglieder melden würden, die A. aus ihrer Erfahrung berichten könnten, ob eine Knorpelzelltransplantation am Sprunggelenk die OD (als Grunderkrankung) zum Stoppen gebracht hat oder nur einen Aufschub bewirkt hat.
B.
 
  2. Antwort von am 26.02.2008  
  B.!

Vielen lieben Dank für deine Antwort. Ich habe schon einige der Erfahrungsberichte gelesen... finde das Ganze sehr abschreckend, da es so klingt, als würde das alles nie wieder enden.
Ich würde nur einfach gerne wissen, ob sich die OD weiter ausbreitet, wenn ich die OP nicht machen lasse oder ob lediglich die Schmerzen wiederkehren könnten. Darauf gibt mir jedoch kein Arzt eine wirkliche Antwort. Mein Orthopäde meint immer, ich sei noch zu jung, um mit Einschränkungen leben zu sollen. Aber ich habe auch Angst, dass das Alles nach der OP nur noch schlimmer wird, als es jetzt ist...

!
 
  1. Antwort von am 26.02.2008  
  A.!
Ich weiss nicht, ob das für Dich-zumindestens bis sich jemand auf Deine Anfrage hin gemeldet hat, eine kleine Hilfe zur Orientierung ist. Du kannst rechts in der Struktur.- Wissenssammlung unter 'Grunderkrankungen-Osteochondr. diss.' viele Erfahrungsbeiträge- auch rund ums Sprunggelenk- nach arthroskopischen Eingriffen oder auch Knorpelzelltransplantationen in dem Bereich einsehen.
Wenn es Dir zur Zeit besser geht und sich sogar der Röntgenbefund gebessert hat, macht es doch sicher Sinn von einer erneuten OP , zumindestens zum jetzigen Zeitpunkt, Abstand zu nehmen. Aber die Entscheidung kannst nur Du treffen. Man muss wissen mit welchen Einschränkungen man leben kann oder welches Risiko man eingehen will mit einer OP, bei der man nie weiss, ob es einem hinterher wirklich besser geht. Bei mir musste der Leidensdruck immer eine gewisse Höhe erreichen bis ich in meine Operationen einwilligte. Aber trotzdem war es immer noch zum rechtzeitigen Zeitpunkt.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du doch noch ein Weilchen vor einer weiteren Operation verschont bleibst! Vielleicht meldet sich ja doch inzwischen noch ein betroffener 'Fachmann' bei Dir..
von B.
 




ForumNr : 501-3800-Osteochondrosis dissecans - Erfahrungsaustausch : Osteochondrosis dissecans - 146
SID : deutsches-arthrose-forum -



Stand : 28.02.2008 05:04:57
MaschinenArthrose : X59Y20080228050457Z59 - V146


Arthrose





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