Spondylarthrose - welche Therapien gibt es?



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  313. Eintrag von am 07.01.2009 - Anzahl gelesen : 34  
  Spondylarthrose - welche Therapien gibt es?  
  0! Ich be euch alle in diesem Forum!
Ich habe lt. Röntgen Spondylarthrose von der HWS bis LWS an verschiedenen Stellen, von gering bis ausgeprägt, auch Osteochondrose in der LWS. Welche Therapiemöglichkeit gibt es? Muss ich operieren? Bin in Österreich zu Hause, war noch nicht beim Orthopäden. Welche Risiken gibt es von der Bewegung her? Habe auch im Knie einen Knorpelschaden 4. Grades, wurde im August 2008 das 3x operiert.
lg
A.
 
  2. Antwort von am 09.01.2009  
  A.!
Der Röntgenbefund Spondyarthrose sollte Dich jetzt vorerst nicht zu sehr beunruhigen. Es gibt ganz unterschiedliche Verläufe. Und viel Beschwerden kann man selbst auch günstig beeinflussen.
Ich habe diese Diagnose (ausgeprägte Spondylarhrose HWS-LWS) bereits vor 30 Jahren erhalten. Damals habe ich nicht viel für meine Rückenmuskulatur getan und es folgte ein Bandscheibenvorfall, der operativ versorgt werden musste.
Schon damals sagte man mir, dass die entstandene Instabilität und die damit verbunden Schmerzen im Laufe der Zeit erträglicher würden, weil der Bereich einsteifen würde. So ist es auch eingetroffen. Mit einer gewissen Steifigkeit (eigentlich nur in der Anlaufphase) kann ich leben, die Schmerzen sind so gut wie weg -ausser bei Überlastungen.
Du wirst hier auch von anderen Verläufen lesen, aber man soll sich nicht an negagiven Beispielen orientieren.
Es kann sein, dass Dein Knieschaden Deine Rückenbeschwerden verstärkt, weil man sich oft einen sogenannten Schongang zulegt. Wichtig ist daher auch, dass Dein Knie sich brav verhält. Auch ein Beckenschiefstand macht Rückenschmerzen, es muss nicht immer an der Spondylarthrose liegen. Seelische und körperliche Überlastungen machen zusätzliche Verspannungen. Der Rücken ist dafür sehr empfänglich.
Nach so einer Diagnosestellung steht im Vordergrund die Schmerztherapie, damit Du in der Lage bist Übungen zum Muskelaufbau durchzuführen.
Du solltest Dir Physiotherapie verschreiben lassen und die Übungen täglich zu Hause durchführen. Seht gut ist auch jegliche Form von Aquafitness, beim Schwimmen solltest Du Rückenschwimmen bevorzugen (dabei aber die HWS nicht überstrecken!).
Dann wäre es gut in einem geeigneten Sportcenter Muskelaufbau zu betreiben um Dir ein Muskelkorsett anzutrainieren, das Deinen Rücken schützt.
Parallel dazu sind oft Entspannungsübungen sehr gut , zum Beispiel die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen.
Mir hat auch der Besuch einer Rückenschule sehr gut geholfen. Du lernst dort u.a. rückenschonendes Heben und Bücken.
Eine Operation solltest Du nur im Notfall in Erwägung ziehen!
Ich wünsche Dir , dass Deine Beschweren sich auf längere Sicht bessern!
Lieben C.


 
  1. Antwort von am 08.01.2009  
  A.,
guckst du mal in meinen vorhergehenden Beitrag, steht was von einem Pr.Dr. Witzmann, seines Zeichen Österreichers, könnte für dich auch passen, bzw. zutreffen!
lg
Harald
 




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Stand : 10.01.2009 05:15:45
MaschinenArthrose : X313Y20090110051545Z313 - V152


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