vor und nach meiner Umstellungsosteotomie vom rechten Knie, OP 8.16



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  534. Eintrag von am 28.02.2017 - Anzahl gelesen : 154  
  vor und nach meiner Umstellungsosteotomie vom rechten Knie, OP 8.16  
  0Ich hatte lange Zeit Probleme mit meinem rechten Bein. Erst hatte ich Ichiasbeschwerden. Konnte manchmal nicht laufen. Dann ging es los mit dem rechten Knie. War bei vielen Ärzten. Die haben mich nicht richtig untersucht.
Man bekommt Einlagen und Salbe... Ein Arzt hat zu mir mal gesagt, es nicht warm also kein Reuma und bin dann wieder gegangen. Meine Schmerzen hatte ich immer noch. Dann sagte man es wäre Fibomyalgie.
Meine Probleme wurden nicht besser. Ich habe mir dann ein MRT vom Knie machen lassen. Da stellte man fest, dass es ein Knorpeldefekt ist, welches schon mehr als 50% Knorpeldicke betreffen. Und einen Meniskusschaden beidseitig, davon war der Innenmeniskus schechter. Meine Arthrose war schon 3-4 Grad. Habe eine Bandage, Spritzen bekommen. Danach eine Knieorthese. Nachdem habe ich mich für eine Umstellungsosteotomie entschieden. Es ist jetzt schon so lange her und ich habe immer noch Problene. Mein Spalt ist immer noch nicht zusammen gewachsen, ich kann mein Bein immer noch nicht richtig knicken wie eine Versteifung und Schmerzen. Hat jemand die gleichen Probleme? Schreibt mir
 
  5. Antwort von am 24.05.2017  
  A.,
Wow, Implantat nicht stabil genung, Schrauben nicht parallel gesetzt, Knochenmaterial alternativ aus dem Oberschenkel, das sind interessante Informationen von dir. Davon war bisher nie die Rede.
Zufällig habe ich für die 2. Meinung einen Termin bei einem Unfallchirurgen im Regionalkrankenhaus in Wohnortnähe gemacht. Dort werde ich Mitte Juni sein und die aktuellen Bilder und Berichte vorlegen. Die bisher geplante Re-OP soll eigentlich in der Fachklinik ausgeführt werden, die auch die Erst-OP gemacht hat. Termin ist dort Mitte August.
Vielen Dank,
 
  4. Antwort von am 18.05.2017  
  , auch bei mir ist der Knochen nicht weiter zusammen gewachsen, schliesslich ebenfalls Schrauben gebrochen. Nach 3 Mon. Re-OP, die jetzt 3 Wo. her ist. Mögliche Ursache des Dilemmas: das Implantat war nie stabil genug (daher stets Schwingungen, die auf den Knochen wirkten), 2 Schrauben waren nicht parallel (dadurch entstand eine Spannung). Mein Tipp: Unbedingt weitere Experten befragen!! Mich haben schliesslich 2 Unfallchirurgen re-operiert. Das Knochenmaterial wurde auch dem Oberschenkel entnommen (so bleibt der Beckenkamm noch für den Supernotfall), ausserdem keine Beschwerden. Beste !  
  3. Antwort von am 17.05.2017  
  A.,
leider kann ich nicht positiv berichten.
Meine HTO im rechten Unterschenkel ist vor einem Jahr gemacht worden. Seit dem war ich nicht mehr schmerzfrei. Zusätzlich habe ich im Laufe der folgenden Zeit häufiger Schmerzen im Fussgelenk und in der Hüfte. Dazu muss ich sagen, dass ich alle erreichbaren Reha-Massnahmen absolviert habe, d.h. 30x KG, 3 Wochen ambulante Reha und anschliessend 6 Monate medizinische Trainingstherapie. Als nach Ende dieser Therapie die Schmerzen nach wie vor auftraten und sich meiner Meinung nach immer intensiver zeigten, habe ich den behandelnden Orthopäden und den Operateur aufgesucht. Nach dem letzten CT ist klar: Der Osteotomiespalt ist zu 0,0 % durchwachsen. Zudem wurde klar, das bereits eine der 7 Schrauben, die das Implantat (und damit auch offensichtlich meinen rechten Unterschenkel) halten, gebrochen ist. Nun werden auch die ständigen Schmerzen erklärbar. Leider ist die Oberfläche des Osteotomiespaltes bereits verhärtet, sodass die Stosswellen hier nichts mehr ausrichten können. So wird es nun in wenigen Monaten eine OP geben, bei der Knochenmaterial aus dem Becken in den Osteotomiespalt, der dann entsprechend vorbereitet ist, eingefügt wird. Mehr kann ich im Moment nicht sagen. Ich habe nun einen Termin bei einem weiteren Orthopäden gemacht, um eine 2. Meinung zu bekommen. Ich melde mit dann wieder.
,
 
  2. Antwort von am 13.03.2017  
  A.,

bei dir wurde Fibromyalgie festgestellt.
Leider müssen wir - auch ich habe Fibromyalgie - nach Operationen feststellen, dass auch wenn wir eine erfolgreiche Operation bekommen haben, sehr lange nicht schmerzfrei werden.
Bei mir war nach meiner Knieumstellung rechts, der Knochen nach einem Jahr noch nicht ganz durchwachsen.
In dieses Knie bekam ich über ein Jahr 2 x die Woche Cortison gespritzt.
Beim 2. Knie links, musste ich nach meiner Knieumstellung mit Belastung laufen, war extrem schmerzhaft, aber der Knochen war nach 3 Monaten fest.

Ich bin in dieser Zeit 2x die Woche zum Rückenschwimmen und 2 x die Woche in ein med. Aufbautraining gegangen, damit meine Beine gekräftigt und gut beweglich wurden.

Bekommst du noch KG bzw. manuelle Therapie? Vor allen Dingen machst du deine erlernten Übungen jeden Tag zu Hause?
Arthrose und Fibromyalgie sind sich ähnlich: die Schmerzen verlaufen wellenförmig, es gibt gute Zeiten und es gibt schlechtere Zeiten.
Übrigens: es dauert oftmals ein Jahr und noch länger bis man wieder schmerzarm wird.

Bitte habe Geduld und arbeite an deiner Beweglichkeit.

Alles Gute wünscht dir C.
 
  1. Antwort von am 11.03.2017  
  A., was meint denn der Arzt dazu? Schmerzen habe ich nach 9 Wo auch immer noch, bald mehr als zwischenzeitlich. Rätselhaft?! Wegen der Beweglichkeit: Hast du schon eine Reha bzw. EAP (erweiterte ambulante Physiotherapie, nicht ganztägig wie Reha) gemacht. Dort wird ja intensiv Beweglichkeitsübungen u Muskelaufbau, auch Beinachsentraining angeboten. Das ist sicher hilfreich u könnte dich weiter bringen.
Alles Gute!
 




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Stand : 25.05.2017 17:44:38
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