Rhizarthrose -> Angst vor dem was kommt!



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  593. Eintrag von am 26.02.2017 - Anzahl gelesen : 77  
  Rhizarthrose -> Angst vor dem was kommt!  
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Ich bin neu hier im Forum und quäle mich seit Tagen mit vollem Kopf völlig überfordert durch das Internet zum Thema Rhizarthrose.

Vor ca. 2 Jahren war ich bei einen Orthopäden mit starken Schmerzen im Daumensattelgelenk vorstellig.
Ich bekam eine Para Daumenschiene von Schiebler verschrieben und ein Antirheumatikum (dessen Namen ich leider nicht mehr weiss), welches so stark war, dass ich durch den Schwindel förmlich nichts tun konnte. Die akuten Schmerzen wurden nicht besser, weshalb ich das Medikament absetzte. Ich trug die Schiene täglich und nahm sie nur zur Nacht ab. Trotz Ruhigstellung spürte ich die Schmerzen deutlich. Ausserdem war mein Sattelgelenk geschwollen und richtig verhärtet. Ich empfand Wärme oft helfender als Kälte. Die Schwellung ging nie zurück.
Nach einigen Wochen wurden die Schmerzen etwas besser, bis ich schliesslich mit dem Schmerz lernte umzugehen, um nicht ewig krank geschrieben zu bleiben. Ab und an legte ich die Schiene an.

Seit ca. 2 Wochen sind meine Schmerzen so schlimm, dass ich nicht mehr arbeiten kann. Meine Hausärztin überwies mich direkt zum Handchirurgen. Nach dem Röntgen erklärte er mir, dass ich eine ausgeprägte Daumensattelgelenksarthrose habe, die man operieren müsse.
Er erklärte mir weiterhin, dass die Schwellung bereits eine Schiefstellung sei.
Ich bekam direkt eine Push Daumenorthese mit (die viel besser passt, als die andere Schiene zumal ich meine Finger besser bewegen kann).

Ich merke, ich komme kaum ohne Schmerzmittel aus. Manchmal wache ich mit Schmerzen auf oder aber es sticht für einen Moment so sehr, dass ich heulen und schreien will. Manchmal braucht es eine Weile bis der Schmerz nachlässt, unabhängig davon ob ich etwas versuche zu greifen oder die Hand ruhig halte. Neulich ist mir fast die Tasse aus der Hand gefallen.

Der Arzt hat mir empfohlen, nach hause zu gehen, durchzuatmen, mit Familie und Freunden zu sprechen und evtl. auch eine zweite Meinung einzuholen, da ihm offensichtlich auffiel, dass mir das grosse Angst machte.

Er sprach von einer OP bei welcher man das grosse Vieleckbein vollständig entfernt und dann mit einer meiner Sehnen den Mittelhandknochen durch deren Aufhängung stabilisiert.
Die Genesung scheint sehr langwierig zu sein, was mir grosses Kopfzerbrechen bereitet. Ich bin 34 Jahre alt und mit zwei Kindern alleinerziehend!
Im Internet lese ich oft, dass ich die Hand nie wieder so gebrauchen kann wie vorher.

Ich weiss nicht so wirklich wo ich anfangen soll, lese und lese und will mich informieren, dazu kommen andere Belastungen, wie die Insolvenz und die damit bevorstehenden Kündigungen, der Firma bei der ich angestellt bin.
Im letzten Jahr wurde mir Arthrose in der Hüfte diagnostiziert, die mir aber noch keine grossen Beschwerden (ausser unangenehmes Knacken und Knirschen - weshalb ich ursprünglich zum Arzt bin) bereitet und ich dort gut beweglich bin.

Ich weiss auch gar nicht so richtig, was ich mir von diesem Posting erhoffe, ausser vielleicht einige eurer Erfahrungsberichte.

Danke, für's Lesen.
 
  2. Antwort von am 12.05.2017  
 
habe in Deinem alter auch mit heftigen Beschwerden angefangen. Bin mitlerweile 20 Jahre älter und habe immer noch mein eigenes Daumensattelgelenk, es schmerzt mal mehr und mal weniger, es gibt immer mal Pausen. Mal kann ich keinen Stift halten, mal geht alles gut.
Ich habe damals befürchtet, dass es irgenwann nicht mehr auszuhalten ist, aber dem ist nicht so. Es ist relativ gleichbleibend und langsam fortschreitend. Naja, jedenfalls bei mir.

Würde sagen, warte ab. Lass die Kinder erstmal grösser werden. Du hast ja noch eine andere Hand. Es geht schon. Es wird auch wieder etwas besser.
Mach ein bisschen kalt/warm Wasser, leichte Massage und Gymnastik, Schiene ist eigentlich kontraindiziert, da durch die Ruhigstellung weniger Gelenkschmiere produziert wird. Leichte Bewegung, nie mehr Bügeln, kein Lappen auswringen, es gibt Alternativen und Hilfsmittel. Die Kinder müssen mit ran. Wäre meine Empfehlung. Wünsche Dir viel schmerzfreie Phasen und einen guten Job.
LG Martha
 
  1. Antwort von am 04.05.2017  
  Ich habe ähnliche probleme. im augenblick sehr stark, kann daher nicht viel schreiben. bekomme 3 cortisonspritzen, helfen nicht. bekomme röntgenreizbestrahlung hilft nur kurzfristig. jetzt soll ich auch evtl. die op des daumensattelgelenkes machen lassen, nur ich weiss, dass die erholungsphase über monate sich hin zieht. bin auch sehr unglücklich. schmerztabletten helfen leider nicht. tut mir leid, aber das schreiben ist sehr mühsam. B.  




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Stand : 12.05.2017 18:53:02
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