Inlay der Schlittenprothese komplett verrutscht



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  1217. Eintrag von am 26.09.2017 - Anzahl gelesen : 88  
  Inlay der Schlittenprothese komplett verrutscht  
  0,
ich habe seit ca. 2,5 Jahren eine mediale Schlittenprothese im rechten Knie. Nun wurde festgestellt, dass das Inlay komplett verrutscht ist und ich 'Metall auf Metall' laufe.
Was kann nun auf mich zukommen? Hat jemand eventuell selber Erfahrungen damit?
Danke vorab für Eure antworten.
Kai
 
  4. Antwort von am 20.12.2017  
  OD.,

habe ich neulich auch so locker zu meinem Orthopäden gesagt, dass ich das doch sicher auch merken würde, wenn mit meiner TEP was nicht in Ordnung wäre. Dazu sagte er, dass man gerade beginnende Lockerungen nicht unbedingt merken würde.

Letztendlich ist eine Röntgenkontrolle dann aber auch nur eine Momentaufnahme und 4 Wochen später kann theoretisch was sein. Ich werde trotzdem alle empfohlenen Nachuntersuchungen wahrnehmen.

Ich habe eine Knie Vollprothese, die wirklich gut funktioniert. Aber es ist nicht mehr das eigene Gelenk und ich denke, dass man da auch Rücksicht drauf nehmen sollte. Nicht alles, was geht ist auch gut für die TEP.

Ich möchte, dass die TEP lange hält (weil ich auch erst 47 bin) und werde sie deswegen auch gut behandeln. Gibt genug Faktoren, die man nicht zwingend beeinflussen kann.

Schmerzarme schöne für alle!

LG E.
 
  3. Antwort von am 18.12.2017  
  Ihr Schlittenprothesenträger,

nach längerer Pause wollte ich angesichts des Jahreswechsels mal wieder ins DAF reinschauen, ob es hier doch noch alte Bekannte gibt ...
Nun nehme ich zur Kenntnis, dass die Implantate wohl doch nicht in jedem Fall so haltbar sind, wie mein Chirurg damals sagte. Die von der ehemaligen Sportsclinik veranlasste Studie wurde leider eingestellt.
Ich würde es wie C. einstufen: 'Bin seitdem mit dem Gelenk einigermassen zufrieden.' Aber nicht so sehr, dass ich am anderen Knie noch so eins haben möchte ... Und seit einiger Zeit habe ich einen Arzt, der mir Hoffnung macht, dass man mit manuellen Therapien eine OP verhindern oder zumindest herauszögern könnte. Er setzt an bei verhärteten Muskeln, Faszien und Sehnen . Eindeutig erreicht mein Doc eine Reduktion der Schmerzen und ein besseres Gangbild.
Seit meiner OP in 2013 sind inzwischen vier Jahre ins Land gegangen, ohne besondere Vorkommnisse. Mein Chirurg sagte nach den anfänglichen postoperativen Kontrollen, blosse Routineuntersuchungen seien unnötig, bei Problemen aber solle ich mich sofort in der Klinik melden. Da wurde dann ggf. festgestellt, dass die Schlittenprothese unverändert i.O. sei.
Liege ich richtig in der Annahme, dass Verschleiss des Inlay, Lockerungen o.ä. sich durch Schmerzen bemerkbar machen?

An : Ich habe eine laterale Schlittenprothese, die bei Ärzten aus mehreren Gründen als komplizierter gilt. Obwohl ich nicht beschwerdefrei bin, würde ich die OP als gelungen bezeichnen, hatte von Anfang an eine prima Beugung und bin ganz üble Schmerzen los. Aber dass solche Implantate den Anforderungen eines modernen sportlichen Lebens, einschliesslich Reiten, gerecht werden können, würde ich doch sehr bezweifeln! Bei mir hat es auch fast 2 Jahre gedauert, bis ich wieder rotierende Schritte machen konnte. Antwort meines Operateurs auf meine Klage war, es ginge nicht besser, es sei ja schliesslich ein künstliches Gelenk ...

Die vorigen Beiträge sind nicht ganz neu und vielleicht nicht mehr aktuell. Ich wünsche euch, dass ihr inzwischen medizinische Hilfe gefunden habt.

Und allen, die das hier lesen, eine schmerzarme Zeit und vor allem ein frohes, und einen Guten Rutsch !

D.


 
  2. Antwort von am 01.12.2017  
  !
Ich habe vor 8 Jahren eine laterale Schlittenprothese im linken Knie erhalten. Wenige Wochen nach der Op ist das Inlay aus dem Gelenk gerutscht, war zu klein, bekam ein deutlich grösseres Inlay im Austausch. Bin seitdem mit dem Gelenk einigermassen zufrieden.
Die Frage bei dir dürfte sein, ob der alleinige Inlaytausch möglich ist oder ob die Metallflächen schon deutlich Schaden genommen haben und ersetzt werden müssen
LG
 
  1. Antwort von am 02.10.2017  
 
auch ich hatte die selbe OP vor ca. 2, 5 Jahren. Jetzt wurde festgestellt, dass sie bereits locker ist. Während ich im Krankenhaus war, kam ein Bericht im Fernsehen, der über dein Problem und über den vorzeitigen Verschleiss des Inlay berichtet hat. Das betraf aber wohl ältere Prothesen.
Neuere Prothesen sollten stabiler sein, den Anforderungen eines modernen sportlichen Lebens gerechter ( so im Beitrag). Bei deinem Problem wurde zum Austausch geraten. Wie ging's dir nach der OP? Ich hatte immer Probleme, kann bis heute nicht Radfahren, weil die Beugung nicht funktioniert. War über ein Jahr im Fitness Studio zum Muskelaufbau und Dehnung. Bei stärkerer Belastung habe ich ziemlich Schmerzen.
Reiten ging erst nach fast zwei Jahren wieder und das auch nicht so toll.
Bin so steif und komme mit meinen 49 Jahren wie eine alte Frau daher.
Jetzt hat's mich auch noch hingeschmissen und die Sehne in der Schulter ist gerissenen. Fersensporn hat sich auch noch am anderen Fuss entwickelt.
Würde mich interessieren, wie's bei dir weitergeht.
 




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Stand : 20.12.2017 19:15:37
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