Knie Tep am 20.10.2017 Streck und Beugedefizit



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  1225. Eintrag von am 04.12.2017 - Anzahl gelesen : 74  
  Knie Tep am 20.10.2017 Streck und Beugedefizit  
  0,
, Ich habe am 20. 10 2017 einige Knie Tep bekommen nach ca 8 Tagen bin ich drei Wochen in die Reha gegangen. Das ganze ist jetzt sechs Wochen her. In der Reha habe ich jeden Tag unter starker Schwellung des Kniegelenks gelitten. Nun, nach sechs Wochen habe ich einen streckdefizit von 10 Grad und eine Beugung von 90grad. 10 Minuten nach Bewegungsübungen oder normalem gehen ist das Gelenk stark geschwollen, so dass mir weitere Bewegungen schwer fallen. Ich gehe 3x die Woche zur KG. Wie seht ihr das.... Ist das normal?
DANKE und Micha
 
  4. Antwort von am 04.01.2018  
  Micha,
Ich kann mich den Antworten von B. anschli.
So eine Knieprothese braucht enorm viel Zeit um einigermassen zu funktionieren.
Ich selbst habe 2 Hüft und 2 Knieprothesen und auch heute noch (10 Jahre nach Knie TEP) habe ich nach kurzer Belastung schon geschwollene Kniegelenke.
Das liegt unter anderem daran, das das lymphsysthem nach so einem Lämgsschnitt enorm gestört wird.
Versuche es weiterhin mit öfter Hochlagern, nicht zu lange Sitzen und lässt dir lymphdrainage verordnen. Auch kühlen, aber nicht zu lange und Quark auf das Knie bringen etwas Linderung.
Viel Erfolg und alles Gute weiterhin.
Gabi
 
  3. Antwort von am 29.12.2017  
  Micha, ich habe mein Tep im Mai bekommen und kann exakt die gleichen Probleme beschreiben wie du sie hast. Heute, gut sieben Monate nach der OP ist mein Knie immer noch leicht geschwollen. Unabhängig von Belastung oder Ruhe. Aber gerade in Ruhephasen habe ich immer Schmerzen, insbesondere im Liegen auf der Seite. Dennoch spüre ich immer wieder kleine Verbesserungen. Ich denke, dass die Geduld die zweit wichtigste Eigenschaft nach solch einer grossen OP sein wird. Die wichtigste ist Ehrgeiz beim regelmässigen Training. Ich habe inzwischen kein Streckdefizit mehr und meine Beugung liegt bei 120 . Radfahren mit einer sog. Invalidenkurbel an der Pedale, ein Theraband (grün) und ein Crosst haben mich sehr viel weiter gebracht. Ich wünsche dir weiterhin Geduld und Ehrgeiz sowie alles Gute! , D.  
  2. Antwort von am 05.12.2017  
  Micha, ich habe mein KnieTep (rechtes Knie) am 12.10.2017 erhalten. Nach 9 Tagen Entlassung aus der Klinik ging es mir wie dir. Mein Knie schwoll stark an, die 3wöchige Reha brachte mich relativ wenig nach Vorne. Ich habe diese mit einer Beugung mit +/- 100 Grad und einem Streckdefizit von -5 Grad verlassen. Derzeit mache ich 2* wöchentlich Physio (Lymph/MT). Weitere Eigentherapie erfolgt mittels Eispacks, Quarkwickel, Ergometer etc..Meine Knie ist immer noch dick und temperiert. Anstrengungen, z.B. durch Laufband geben mir den Eindruck der Überlastung. Derzeit erreiche ich (ca.) 115 Grad Beugung. Schmerzen habe ich kaum, nur etwas beim Treppenabgang. Letzte Woche hatte ich Nachuntersuchung beim Operateur. Die vorhandene Schwellung könnte durch Punktieren des Knie's reduziert werden. Aufgrund des Infektionsrisikos will er dies nicht machen. Auch mir wurde/wird immer Geduld angetragen. Jeder Körper reagiert auf solche Eingriffe unterschiedlich. Vergleiche mit Leidgenossen sind daher wenig realistisch. Ich nehme es mit Humor und richte mich nach dem Sprichwort: 'Gut Ding braucht gut Weil'
Gute Besserung und von Reinhold
 
  1. Antwort von am 04.12.2017  
  Micha, ich habe 2 KnieTeps.Mir wurde seitens der Ärzte immer gesagt,dass es bis zu einem Jahr dauern könnte bis sich alles so fügt, wie es sein sollte.Nach meiner Reha war beim ersten Knie die Beugung auch noch eine ganze Weile bei 90 und ein Streckdefizit bestand auch.Auch schwoll das Knie bei jeder Belastung wieder an.Ich erhielt zu Hause für 4 Wochen eine Bewegungsmaschine , die aber relativ wenig brachte Zum Glück habe ich ein Ergometerrad, an das man sogenannte orthopädische Pedalen anbauen konnte.Man fängt mit der kleinsten Beugung an und kann jeweils grösserstellen,wenn man Fortschritte macht.Auch an ein normales Rad kann man sie anbauen. Damit ging alles relativ schnell bis zu einer endgültigen Beugung von 130 Grad. Das Knie immer wieder hochlegen, nicht überlasten und z.B. Quark-oder Kohlwickel machen.Habe Geduld mit deinem Knie! Nur wenn auf längere Sicht keine Besserung eintritt solltest du dich mit deinem Orthopäden nochmals in Verbindung setzen.Alles Gute und B.  




Knie Tep am 20.10.2017 Streck und Beugedefizit



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Stand : 04.01.2018 09:34:41
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