Arthrodese nach OSG-Tep, wer hat Erfahrung?



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  298. Eintrag von am 30.06.2016 - Anzahl gelesen : 254  
  Arthrodese nach OSG-Tep, wer hat Erfahrung?  
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bei mir soll die OSG Prothese rechts entfernt werden, weil ich in Spitzfussstellung nur noch 5% beweglichkeit habe und beim Laufen starke schmerzen. Eine 2. Prothese kommt lt. den Ärzten nicht in Frage. Das Sprunggelenk soll versteift werden mit Knochenentnahme aus dem Beckenkamm. Hat jemand sowas schon hinter sich? Hab 1000 Fragen. Wie lange dauert z.B. die Genesung, wann kann man wieder Auto fahren? Welche Schuhe...usw. Freu mich auf Antworten.
A.
 
  7. Antwort von am 28.12.2017  
  A.,

bei mir wurde gerade am 17.10.2017 die OSG-TEP ausgebaut und das OSG wurde versteift. Damit es zu keiner Beinlängendifferenz kommt wurde ein Metallspacer als Verlängerung eingesetzt. Aufgrund einer neuen OP-Methode wurde mir nicht vom Beckenkamm sondern vom Röhrenknochen am Oberschenkel Knochen entnommen, da dies hinterher nicht so schmerzhaft ist als vom Beckenkamm. Dies kann ich auch bestätigen. Nach der OP wurde mir ein ped-Stiefel angelegt zur Entlastung, mit diesem durfte ich die ersten 6 Wochen nur 20 kg belasten. Danach erfolgte eine Röntgenaufnahme und ich durfte dann ab der 7. Woche ohne ped-Stiefel für weitere 6 Wochen wöchentlich 10 kg bis zu einer Teilbelastung von 50 kg aufbelasten. Bin bis jetzt sehr zufrieden und auch zeitweise schon schmerzfrei, ausser der Schwellung. Bekomme noch KG und Lymphdrainage. Am 11.01.2018 habe ich wieder in der Klinik einen Kontrolltermin. Ich werde dir dann erneut berichten.

LG H.
 
  6. Antwort von am 02.12.2017  
  ,
ich bin jetzt seit etwas über einem Jahr mit meiner Arthrodese unterwegs. Auto fahren geht einigermassen, muss nur beim Gas geben immer das ganze Bein verschieben. Seit April bin ich wieder berufstätig, ich bin dort viel auf den Füssen. Anfangs war es schwierig. Mitlerweile komme ich gut klar. Schmerzen habe ich sporadisch im unteren Schienenbein, dort wo die Metallplatte endet. Ich hab mich mit der Situation arangiert und wenn es so bleibt ist es ok.



C.
 
  5. Antwort von am 07.06.2017  
  A.,

ich hoffe dir gehts halbwegs gut? Bist du schon operiert worden?

Zum Thema TEP kann ich nichts sagen. Ich kann dir nur sagen, dass nach einer gelungenen Arthrodese (mit Knochenentnahme aus dem Becken) wieder mehr möglich ist. Mir wurde im September 2016 das OSG versteift. Ich kann ohne Probleme seit Anfang Januar Autofahren und bin seitdem auch in der Vollbelastung. Inzwischen kommt die Bewegung fürs Gaspedal fast komplett aus dem USG. Auch ist das Gangbild beinahe Unauffällig.

Ich hoffe ich konnte dir etwas Mut machen.

Lieben

 
  4. Antwort von am 01.09.2016  
  Ihr Lieben,

vielen Dank euch beiden für eure Antworten. Komme wohl um die OP nicht mehr drum rum, denn ich habe starke Schmerzen trotz Medis. Leider gibt es derzeit noch Probleme. Hab mich bei uns im Krankenhaus vorgestellt, der soll ein Spezialist sein. OP Termin ist am 7.10. Der hat mich aufgeklärt, dass es Probleme geben könnte, da die Lücke durch die Prothese sehr gross wäre und ich sowieso durch die vorherigen OP`s 1,5 cm Beinlängendifferenz habe. Ausserdem hatte ich mal eine Ostheomyelitis. Auf dem Röntgenbild ist oberhalb des TEP's eine dunkle Stelle zu erkennen. Der Arzt sagt, er denkt, dass sich hier wegen der Ostheomyelitis was verkapselt hat und er weiss nicht genau was er vorfiden wird. Es kann sein dass die Entzündung nach der OP wieder ausbricht undich solle mmich auch einen langen Heilungsverlauf einstellen. Anschlid hat mich sein Assistenzarzt angerufen, der mich schon mal operiert hatte und zu dem ich Vertrauen habe und mir geraten noch eine zweite Meinung in einer anderen (von ihm empfohlenen) Klinik einzuholen. Er personlich würde die OP nicht bei mir durchführen. Ausserdem besteht auch noch eine geringe Gefahr, dass ich dabei meinen Fuss verlieren könnte. Bin Momentan total verunsichert aber so kann es auch nciht weiter gehen...:-(

Sorry dass ich euch so zutexte aber dass musste ich jetzt unbedingt mal los werden. Kann das auch so niemandem erzählen, spreche nicht gerne bei Freunden und Bekannten darüber (bin halt niemand der jammert) aber euch kann ich das erzählen, ich denke ihr versteht mich...

Hoffe wir bleiben in Kontakt, möchte ich unbedingt wissen, wie's bei euch weitergeht :-)

und schönen Abend

A.
 
  3. Antwort von am 08.08.2016  
  ,
ich habe nun einen Gips bekommen bis fast zum Knie. Ich darf jetzt immer noch nicht belasten, erst ab der 8ten Woche nach OP darf ich mit dem Gips schmerzadaptiert belasten. Nach insgesamt 12 Wochen nach OP nimmt man mir den Gips wieder ab. Schmerzen habe ich momemtan keine.

Bis dahin

C.
 
  2. Antwort von am 01.08.2016  
  A.,

ich bin gerade im Thema.
Ich hatte 6 Jahre eine OSG TEP rechts. Nach 2 gescheiterten Revision OPs wurde die TEP am 14.07.2016 ausgebaut und das OSG versteift. Wegen der grössen Lücke die dadurch entstand, wurde mir die max. Menge an Knochenmaterial beidseitig vom Beckenkamm abgehobelt. Da die Menge nicht ausreichte wurde auch noch Spendermaterial verwendet. Das ganze hat 5 Stunden gedauert. Meinen momentanen Infos zufolge darf ich jetzt ab OP, 12 Wochen den Fuss weder aufsetzen noch belasten. Just morgen bekomme ich einen Gips, vorher werden die Fäden gezogen. Bis jetzt habe ich den Fuss noch in einer Schiene. Z.Zt. bewege ich mich mit Unterarm stützen und Rollstuhl.
Ich werde morgen siche genauere Infos bekommen und gerne davon berichten.

LG
C.
 
  1. Antwort von am 28.07.2016  
  Also zu deiner speziellen Op mit Knochenentnahme kann ich nichts sagen aber ich hatte im Januar eine OSG Arthrodese links mittels 3 Schrauben.
Genesung sagt man ca. 6 Wochen ruhighalten, 6 Wochen Teilbelastung und langsam n. Es gibt einen ped Stiefel oder auch ähnliche Modelle, welche dir zur Unterstützung angelegt wird. Diesen darf man am Anfang nur zum Duschen abnehmen, sonst immer tragen, selbst beim Schlafen. Sehr unangenehm aber man gewöhnt sich an alles :-)

Schmerzen hatte ich anfangs gar keine. Die kamen erst mit dem Versuch zu belasten und sind bei mir leider immer noch. Ich hatte im Januar die OP und laufe immer noch an Krücken, weil der Knochen nicht so ganz will. Habe auch immer noch eine leichte Spitzfussstellung die wohl bleibt und brauche eine Erhöhung von 2,5cm. Generell soll das aber auch ohne gehen. Mein Arzt sagte vor der OP zu mir 'Meist sieht man die Versteifung hinterher gar nicht'.

Zum Autofahren glaube ich gelesen zu haben, das man das Pedal umbauen kann / muss. Da will ich aber nix falsches sagen. Bei mir ist es ja links und ich habe vorgebeugt und mir vor OP noch ein Automatik gekauft. :-)

Schuhe kann man wohl theoretisch auch ganz normale anziehen wenn alles verheilt ist. Wurde mir zumindest gesagt, auch wenn es bei mir jetzt nicht der Fall ist. Der Arzt hat die Schrauben nicht 100% in 90 Grad Winkel gesetzt und somit brauche ich jetzt immer eine Erhöhung.

Ich hoffe, ich konnte erstmal helfen und dir ein paar Fragen beantworten. Mir ging es ähnlich vor der OP. Hier bekam ich aber auch nette Antworten und wurde etwas beruhigt.

LG B.
 




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Stand : 28.12.2017 12:37:41
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