Cheilektomie und Pridiebohrung bei beginnender Arthrose



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  407. Eintrag von am 04.01.2018 - Anzahl gelesen : 1  
  Cheilektomie und Pridiebohrung bei beginnender Arthrose  
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Ich bin 35 Jahre alt. Vor 1,5 Jahren hatte ich erstmals Schmerzen beim Sport (Klettern + Tanzen) im rechten grossen Zeh. Es wurde eine beginnende Arthrose in beiden Grosszehgelenken diasgnostiziert. Die Beschwerden habe ich jedoch fast nur rechts.

Eigentlich sollte diese nicht viele Probleme machen. Aber nach vielen physikalischen Therapien, geänderten Schuhwerk, 4 verschiedenen Ärzten, zig unterschiedlichen Varianten von Einlagen, Spiraldynamiktraining haben sich die Probleme verschlimmert. Kann mittlerweile kaum ohne Schmerzen laufen (nutze meist stark abgerundete- oder Yoyaschuhe).

Die konseativen Massnahmen sind langsam erschöpft. Aktuell sagt meine Ärztin (eine Fussspezialistin in Mülheim ), dass meine Beschwerden von den Osteophyten (knöchernen Auswüchsen) im Grosszehengelenk sorgen, die bei der Bewegung reiben und entzünden.

Sie rät mir zunächst zu speziellem Einlagen, die den grossen Zeh wohl irgendwie ruhig stellen. Alternativ bot sie mir eine Cheilektomie + Pridiebohrung an. Bei diesem Eingriff sollen die Knochengeschwülste abgeschliffen- und der Knochen angebohrt werden, was wohl die Durchblutung- und damit eine Ersatzknorpelbildung anregt. Im Grunde hat sie mir versprochen, dass es sich durch eine OP bessern muss.

Eigentlich hörte sich das für mich so super an, dass ich mich am liebsten sofort unters Messer gelegt hätte. Meine Spiraldynamiktin hat mich dann zur Vorsicht ermahnt: Es könnte schlimmer werden als vorher (Infektionsgefahr, Narbengewebe, Schwellungen, die nicht abklingen )

ebenfalls scheine ich eine Art Überempfindlichkeit oder Hochsensibilität zu haben. Darauf sprechen mich auch Ärzte immer wieder an, da ich z.b. bei Berührung von SchmerzPunkten ungewöhnlich schnell wegzucke. Daher wäre unberechenbar, wie ich mit dieser Sensibilität auf OP-Folgen reagiere.

Nun bin ich sehr unsicher. Ich werde es zunächst mit den Einlagen versuchen.

Ich hoffe, dass mir hier der ein oder andere seine Erfahrungen mit der Cheilektomie/ Pridiebohrung bei einer noch beginnenden Arthrose schildern kann.

Ich habe schon einige (negative) Erfahrungsberichte üner Cheilektomie hier gelesen. Dort scheint es aber bei einer fortgeschrittenen Arthrose gemacht worden zu sein.
 




Cheilektomie und Pridiebohrung bei beginnender Arthrose



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Stand : 04.01.2018 20:01:29
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