Schwermetallvergiftung bei McMinn-Protesen?



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  1494. Eintrag von am 25.11.2014 - Anzahl gelesen : 224  
  Schwermetallvergiftung bei McMinn-Protesen?  
  0 Seit 8 bzw. 5 Jahren habe ich rechts bzw. links eine McMinn-Prothese. Nachdem es in der Presse Meldungen über drohende Metallvergiftungen bei diesem Prothesentyp gab, lasse ich seit 3 Jahren regelmässig die einschlägigen Schwermetallgehalte im Blut ermitteln, sie sind von Jahr zu Jahr abnehmend, von 3,0 bis zuletzt 2,3 (Chrom) bzw. von 1,8 bis zuletzt 1,7 (Cobalt) Mikrogramm pro Liter, Nickel bleibt verschwindend gering. In der renommierten toxikologischen Abteilung des Klinikums r.d.I in wurde mir nach einer medizinischen Untersuchung bescheinigt, dass diese Werte zwar erhöht, aber noch unkritisch seien.
Da es im Forum einige Beiträge über notwendige Prothesenwechsel wegen Metallose gibt, möchte ich fragen, wie hoch die Blutwerte in solchen Fällen waren. Ich habe nämlich seit einigen Monaten zunehmende Beschwerden in der Oberschenkelmuskulatur (Vorder- und Aussenseite), nur beim Gehen, ähnlich einem starken Muskelkater und frage mich, ob eventuell doch die Schwermetalle hierfür verantwortlich sind.
 
  5. Antwort von am 09.01.2016  
  Ich habe leider eine sehr starke Metallvergiftung durch McMinn.
Meine Werte liegen bei 160 und sind damit ums 400fache erhöht. Habe Sehprobleme und einiges mehr. Die McMinn wurde vor 7 Wochen gegen eine Tep ausgetauscht. Das Metall hat Knochenmaterial zerfressen. Mit SpenderKnochen musste mein Becken aufgebaut werden. Ich liege seit 7 Wochen da ich n7cht belasten durfte.
McMinn hat mich krank gemacht :-(
 
  4. Antwort von am 05.08.2015  
  D.,
danke für die Antwort. Woher hast Du den Kobalt-Referenzwert von 7? Ich weiss nämlich nicht, worauf die Referenzwerte überhaupt basieren. Übrigens, lässt Du auch die Chromwerte messen? Mich würde interessieren, wie hoch der diesbezügliche Referenzwert ist.
 
  3. Antwort von am 05.08.2015  
 
ich habe im September 2014 eine McMinn links erhalten und im März 2015 eine McMinn rechts. Im Januar habe ich den Kobalt im Blut ermittel lassen mit 1,7, um einen Vergleichswert zu haben. Nun im Juli war der Wert bei 5,1, was immer noch unter dem Referenzwert von 7 liegt. Ich werde weiter 1x pro Jahr messen lassen, um eine signifikante Erhöhung frühzeitig feststellen zu können.
 
  2. Antwort von am 07.04.2015  
  B.,
danke für die Antwort. Interessant (und beruhigend) ist, dass auch andere Fachleute die hier diskutierten Metallwerte als kaum bedenklich einstufen. Offenbar hast Du keine Beschwerden in den Oberschenkeln. Mein Operateur, meinte die Ursache seien wohl die Schleimbeutel, welche die Operation 'etwas übelgenommen' hätten. Vorgenommene Infiltrationen brachten aber nur vorübergehende Linderung.
 
  1. Antwort von am 07.04.2015  
  A.,
ich habe auch 2 McMinn Prothesen (1,5 bzw. 3,5 Jahre) und bin immer besorgt bezüglich der Schwermetalle und habe diese verscheidentlich überprüfen lassen. mein Operateur sagt, dass die Aussagen schwierig seien, weil unklar sei, wie eigentlich genau gemessen werden soll. Die Werte, die sich bei mir fanden (ich glaube, etwas höher als bei dir) seien absolut nicht bedenklich und weit davon entfernt, eine VERGIFTUNG hervorrufen zu können. Dies wurde mir von einem Allgemeinmediziner, der sich mit dieser Thematik sehr gut auskennt, bestätigt.
Übrigens habe ich eine ca. 2-monatige Kur mit Chlorella gemacht (mit Vorher-Nachher-Messung), danach war keine Chromerhöhung mehr feststellbar, Kobalt schon.
 




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Stand : 09.01.2016 09:58:52
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